Das Projekt wird neu ausgerichtet

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Die Mitglieder der WiGe eG sitzen um einen Tisch

Ein neues Coaching mit Diplom-Sozialpädagoge und Kommunikationstrainer Oliver Wilkes stand am 6. Oktober 2019 an. Dieses Mal arbeiteten wir an den vier Kernthemen Innen-/Außengestaltung, Ökologie/Mobilität, Soziales/Miteinander und Quartiertsentwicklung.
Grund für die Neuausrichtung war der 17. Wohnprojektetag NRW in Gelsenkirchen den der Vorstand besuchte. Um mehr Möglichkeiten zur Entwicklung von Gemeinschaftsräumen und -flächen, sowie zur Nahversorgung zu entwickeln, sollte die Devise Quartier statt Siedlung lauten. So hatten wir an diesem Sonntagmittag die Möglichkeit unsere Ideen aufs Papier zu bringen. Architekten sollen dann nach ökologischen, familien- und seniorengerechten Kriterien im Rahmen eines Wettbewerbs einen bezahlbaren Entwurf anfertigen.

Dabei entstand eine Vielzahl von kreativen Vorschlägen: naturbelassene Spielbereiche, ein Holzhaus, sowie eine Wasserlandschaft für die Kinder. Sportgeräte, ein Kräutergarten, ein Hochbeet, eine Laube als Gemeinschaftsort und einen Grillplatz für gemütliche Sommerabende.
Schnell wird wieder deutlich, dass wir alle auf einer Wellenlänge sind. Und so nimmt unser Leitbild gleich Konturen an: nachhaltig, sozial und engagiert.

Die Gruppe Ökologie überlegt, welche Möglichkeiten es zur Wiederverwertung von Regen- und Grauwasser gibt. In der Gruppe Planen und Bauen festigt sich der Wunsch, nach einem flexiblen Multifunktionsraum. Hier könnten unsere regelmäßigen Coachings in Zukunft stattfinden. Aber auch Kurse könnten hier gegeben, Feste gefeiert werden. Vielleicht entsteht hier sogar ein von uns Bewohnern geführtes Café. Denn das Quartier soll offen sein und ein Anlauf- und Treffpunkt für die Warendorfer Bürger werden.
Immer wieder tauchen Schlagwörter wie „Gemeinschaftswaschküche”, „Coworking Büros” oder „Werkstatt” auf, denn je mehr Gemeinschaftsflächen geschaffen werden, umso weniger Raum braucht jeder einzelne in seiner eigenen Wohnung.

Bei der neuen Terminfindung wird überlegt, wie die Kinder miteinbezogen werden können. Denn immer mehr rückt der Fokus auf junge Familien. Kein Wunder, denn es haben sich zuletzt wieder zwei Familien mit insgesamt sechs Kindern auf die Interessentenliste setzen lassen.
Die Kinder unserer Mitglieder sind aktuell zwischen einem und fünfzehn Jahren alt. Sie wollen und sollen auch an dem Projekt mitwirken. Kurzerhand wird beschlossen, sie beim nächsten Treffen mitzubringen. „Immerhin ist es auch ihr Projekt“, sind wir uns einig.

 

 

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